Pressearchiv

Bericht Marie

Wenn man die eige­nen Erwar­tun­gen übertrifft 

Bericht Marie Pröps­ting über ihr bis­he­ri­ges Jahr 2022

M.P. Nach mei­ner über­ra­schen­den Teil­nah­me an den Deut­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten in Leip­zig und der dor­ti­gen Final­teil­nah­me mit erneu­ter Ver­bes­se­rung mei­ner Best­zeit, ging ich beflü­gelt in das Trai­ning für die Som­mer­sai­son. Unser Trai­nings­la­ger kurz vor Ostern in Sögel lief her­vor­ra­gend und ich hat­te das Gefühl, aus die­ser Sai­son kön­ne „was wer­den“. Als Ein­stieg wähl­ten mein Trai­ner Ernst Mus­feldt und ich die­ses Jahr etwas Neu­es — einen 3000 m‑Lauf am 01. Mai in Garb­sen statt einem schnel­len 800 m‑Rennen wie sonst immer. Schon in die­sem Lauf belohn­te ich mich mit einer neu­en Best­zeit und blieb in 9:46:03 min zum ers­ten Mal unter 10 Minu­ten. Auch beim Natio­na­len Mee­ting zwei Wochen spä­ter gelang mir eine deut­li­che Ver­bes­se­rung mei­ner 800 m Best­zeit. Es waren also gute Vor­aus­set­zun­gen für alles, was noch kom­men soll­te. Für den Ein­stieg auf mei­ner Lieb­lings­stre­cke, den 1500m, reis­te ich am 21.05. zur 6. Lan­gen Lauf­nacht nach Karls­ru­he. Ger­ne woll­te ich auch dort mei­ne per­sön­li­che Best­leis­tung ver­bes­sern, unter 4:30 min blei­ben und so direkt die B‑Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten abha­ken. Die Bedin­gun­gen in Karls­ru­he waren super und die Ver­an­stal­tung trägt ihrem Namen alle Ehre. In einem schön gleich­mä­ßi­gem Lauf kam ich als zwei­te in 4:27:25 min ins Ziel und war super­glück­lich — wie­der Best­zeit. Wei­te­re 14 Tage spä­ter konn­te ich mei­ne Form beim Spar­­kas­­sen-Mee­­ting in Oster­ode mit Platz 3 und einer erneu­ten Zeit von 4:27:33 min bestä­ti­gen. Mein letz­tes 1500 m‑Rennen vor den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten, beim Spar­kas­sen Jump’n Run Mee­ting in Dort­mund, ging ich offen­si­ver und muti­ger an und konn­te mich wie­der um zwei Sekun­den stei­gern. Es war echt unglaub­lich, denn noch vor einem hal­ben Jahr hät­te ich es nicht für mög­lich gehal­ten, sol­che Zei­ten zu laufen.

Marie (mit­tig) bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Ber­lin 2022. Foto: Sport­fo­tos Kiefner

Mit einer Zeit von 4:25:28 min und Platz 12 der Mel­de­lis­te reis­te ich also nach Ber­lin. Die bei­den Halb­fi­nal­läu­fe fan­den Sams­tag­mor­gen ab 10:33 Uhr statt. Da mei­ne Haupt­trai­nings­zeit am Abend liegt, konn­te ich nicht ein­schät­zen, wie gut ich um die­se Uhr­zeit schon in Form sein wür­de. Das soll­te aber Neben­sa­che sein, denn ich woll­te die gan­ze Atmo­sphä­re und alles, was zu so einer Meis­ter­schaft dazu­ge­hört, ein­fach nur genie­ßen. Schließ­lich hat­te ich nichts zu ver­lie­ren, allein schon die Teil­nah­me war das Größ­te über­haupt. Im Hans-Braun-Sta­­di­on, dem Leicht­ath­le­tik­sta­di­on neben dem Olym­pia­sta­di­on, mach­te ich mich warm. Auf­grund der lan­gen Lauf­we­ge von dort zum Sta­di­on war der Auf­ruf schon 30 Minu­ten vor dem Start. Gemein­sam mit den ande­ren Läu­fe­rin­nen aus mei­nem Halb­fi­na­le mach­ten wir uns auf den Weg durch die küh­len und dunk­len Kata­kom­ben zum Call­room, der sich direkt unter dem Mara­thon­tor befand. Nach­dem die Anzahl und rich­ti­ge Plat­zie­rung der Start­num­mern sowie die Län­ge der Spikes kon­trol­liert waren, wur­den wir auf die blaue Bahn geführt. Obwohl die Rän­ge so früh zu Beginn der Vor­mit­tags­ses­si­on so gut wie leer waren, war es unglaub­lich, dort unten, umge­ben von den rie­si­gen Rän­gen, zu ste­hen. Als der Start­schuss fiel, ließ ich mich ein­fach mit­zie­hen. Das Tem­po war gut und ich wuss­te, dass ich eine für mich schnel­le Zeit lau­fen muss­te, um eine Chan­ce auf das Fina­le zu haben. Ich kam als sechs­te mei­nes Lau­fes ins Ziel und war wie­der schnel­ler gelau­fen als je zuvor. 4:23:96 min! Da der zwei­te Halb­fi­nal­lauf deut­lich lang­sa­mer war, qua­li­fi­zier­te ich mich doch tat­säch­lich als ins­ge­samt Vor­lauf­sechs­te für das Finale.

Sehr befreit berei­te­te ich mich am Sonn­tag­nach­mit­tag also auf den End­lauf vor und ließ mich auch von der star­ken Hit­ze nicht all­zu sehr aus der Ruhe brin­gen. Die Auf­re­gung wuchs aller­dings doch noch an, als wir, kurz vor unse­rem Ein­tritt in das Sta­di­on und hin­ter dem schwar­zen Vor­hang ste­hend, den Final­lauf der Män­ner über 1500m durch den eupho­ri­schen Sta­di­on­spre­cher und das Geju­bel der Zuschau­er mit­ver­folg­ten. An die­sem zwei­ten Tag waren die Tri­bü­nen deut­lich vol­ler und die Stim­mung dadurch rich­tig gut. Im Fina­le erleb­te ich dann ein wasch­ech­tes Meis­ter­schafts­ren­nen, in dem bis 400m vor Schluss alle Läu­fe­rin­nen noch zusam­men lie­fen. Ich hat­te mich eher defen­siv hin­ten ein­ge­ord­net und ver­pass­te so ein biss­chen den Antritt der vor­de­ren Läu­fe­rin­nen. Den­noch lief ich die für mich schnells­te je gelau­fe­ne letz­te Run­de, ließ zwei Läu­fe­rin­nen hin­ter mir und beleg­te Platz 10. Damit war ich mehr als zufrie­den und genoss noch ein­mal das Gefühl, in die­sem wun­der­schö­nen Sta­di­on gelau­fen zu sein.

LM 2022 Göttingen

Medail­len­flut bei der Lan­des­meis­ter­schaft 2022 in Göttingen

R.S. Wie im Vor­jahr war die NLV+BLV-Meis­ter­schaft Männer/Frauen/Jgd U18 vom 2. bis zum 3. Juli 2022 in Göt­tin­gen. Aller­dings waren die Lan­des­meis­ter­schaf­ten der Jahr­gän­ge U16 und U20 schon vor drei Wochen in Lin­gen. Der VfL Ein­tracht Han­no­ver stell­te einer­seits das größ­te Team: Es gab 86 Mel­dun­gen und sechs Staf­feln waren geplant. Mit 10 Titeln, 8 Vize­meis­ter­schaf­ten und 8 drit­ten Plät­zen sowie einer Viel­zahl von Top-Ten-Pla­t­­zie­run­­gen waren die­se Lan­des­meis­ter­schaf­ten ande­rer­seits auch äußerst erfolgreich. 

Bei der DM in Ber­lin waren die Frau­en stark ver­tre­ten. In Göt­tin­gen zeig­ten die Män­ner und Jugend­li­chen ihre Klas­se: Die Sprint­staf­fel sieg­te mit Mal­te Pszolla, Robert Wol­ters, Flo­ri­an San­ders und Faw­za­ne Sali­fou mit Sai­son­best­zeit von 42,07 Sekun­den. Das bedeu­tet aktu­ell Platz 20 in Deutsch­land. Mal­te Pszolla hol­te auch den Titel im Weit­sprung mit 6,64 Metern. Im Kugel­stoß wur­de Juli­an Bilsky Ers­ter mit einer Wei­te von 14,51 Metern. Der drit­te Platz ging an Niklas Maas mit 11,98 Metern. Robert Wol­ters über­zeug­te auch am zwei­ten Wett­kampf­tag und konn­te den Titel im 200m-Lauf in 22,47 Sekun­den errin­gen. In die­sem Wett­kampf über­zeug­ten wei­te­re Ath­le­ten vom VfL Ein­tracht Han­no­ver: Drit­ter wur­de Fabio Bor­chardt in 22,70 Sekun­den, Fünf­ter Faw­za­ne Sali­fou (22,88), Sechs­ter Flo­ri­an San­der (22,94) und Zehn­ter Len­nard Kol­ter (23,33). Bei der MJU18 über­zeug­te Luke Hühn im 3000m-Lauf mit einer per­sön­li­chen Best­leis­tung von 9:17,15 Minu­ten. Gleich zu Wett­kampf­be­ginn zeig­te Lea Ahrens in ihrer Para­de­dis­zi­plin 400 Meter Hür­den ihre Klas­se und hol­te wie schon im Vor­jahr den Titel in 60,65 Sekun­den. In die­sem Lauf konn­te Anne Gebau­er als Drit­te in 64,38 Sekun­den über­zeu­gen. Der Titel im Ham­mer­wurf ging an Cathin­ca van Ame­rom in Sai­son­best­leis­tung von 59,69 Metern. Eben­falls ging der Ham­mer­wurf­ti­tel bei den Män­nern an einen Ath­le­ten vom VfL Ein­tracht Han­no­ver: Tor­ben Scha­per wur­de Lan­des­meis­ter mit 61,71 Metern. Er gehört zu den bes­ten Ham­mer­wer­fern in Deutsch­land. Einen Dop­pel­ti­tel im Ham­mer­wurf gab es wahr­schein­lich noch nicht in der Ver­eins­ge­schich­te. Man könn­te dazu sagen: Das ist der Ham­mer! Im 800m-Lauf über­zeug­te Sarah Fleur Schul­ze mit Titel und Sai­son­best­leis­tung von 2:05,40 Minu­ten. Wei­te­re Plat­zie­run­gen in die­ser Dis­zi­plin: Drit­te Marie Pröps­ting 2:11,52 (PB), Vier­te Anne Gebau­er 2:12,39 (PB), 5. Jana Schlüsche 2:12,60, 10. Sven­ja Holen­burg 2:18,80 und 15. Lea Sieg­mund 2:23,91 Minu­ten. Im 800m-Lauf ist die Team­leis­tung der Frau­en beein­dru­ckend! In den TOP TEN in Nie­der­sach­sen sind aktu­ell sechs vom VfL Ein­tracht Han­no­ver. Sou­ve­rän lief Char­lot­te Wald­kirch zum Sprint­ti­tel in der WJU18. Sowohl im Vor- als auch im Zwi­schen­lauf stand jeweils das gro­ße Q auf der Anzei­gen­ta­fel. Und sie stei­ger­te sich von 12,44 auf 12,39 und erreich­te im Fina­le 12,27 Sekun­den. Ella Flo­ren­ti­ne Illig, Syd­ney Felix und Ben­te Fied­ler aus ihrer Trai­nings­grup­pe konn­ten sich dage­gen lei­der nicht fürs Fina­le im Sprint qualifizieren.

Roland freut sich mit sei­ner Sprint­staf­fel über den Lan­des­meis­ter­ti­tel. Es lie­fen (v.l.): Faw­za­ne, Flo­ri­an, Robert und Malte

Char­lot­te Wald­kirch hier im 60m Fina­le bei den Hal­len­meis­ter­schaf­ten am 05.02.2022 im SLZ. Foto: Flatemersch

Luke Hühn wur­de Lan­des­meis­ter im 3000m-Lauf der MJU18. Foto: Musfeldt

Cathin­ca van Ame­ron beim Ham­mer­wurf bei der DM in Ber­lin. Foto: Sport­fo­tos Kiefner

Fol­gen­de Vize­meis­ter­schaf­ten hol­ten die Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten vom VfL Ein­tracht Han­no­ver: 2. im Sprint: Faw­za­ne Sali­fou in 11,21 Sekun­den (Drit­ter wur­de Flo­ri­an San­der in 11,21, Vier­ter Robert Wol­ters in 11,22, Fünf­ter Mal­te Pszolla in 11,34 sowie Ach­ter Fabio Bor­chardt in 11,50 Sekun­den. Im Vor­lauf waren noch Armin Baas­ke (11,81) und Len­nard Kol­ter (11,58) am Start). Was für eine beei­dru­cken­de Team­leis­tung! Phil­ipp Tabert über­zeug­te im 5000m-Lauf mit dem zwei­ten Platz und einer per­sön­li­chen Best­leis­tung von 15:16,64 Minu­ten. Damit gehört er zu den TOP DREI in Nie­der­sach­sen und hat sich gegen­über dem Vor­jahr enorm ver­bes­sert. Sieb­ter wur­de in die­sem Lauf Fabi­an Kuklin­ski in 15:31,47 Minu­ten. Im Hoch­sprung wur­de Jel­de Jacob mit über­sprun­ge­nen 1,75 Metern Vize­lan­des­meis­te­rin und im Speer­wurf der WJU18 wur­de Mehr­kämp­fe­rin Jean­ne Ali­poe Zwei­te mit 39,36 Metern. Sowohl Jel­de als auch Jean­ne waren auch in den Staf­feln der Start­ge­mein­schaft bzw. der WJU18 im Ein­satz. Die Sprint­staf­fel unse­rer Nach­wuchs­läu­fe­rin­nen wur­de Vize­lan­des­meis­ter mit einer Zeit von 49,45 Sekun­den. Es lie­fen Char­lot­te Wald­kirch, Luna Fischer, Syd­ney Felix und Jean­ne Ali­poe. Im Hoch­sprung der MJU18 wur­den sowohl Niklas von Zit­ze­witz mit über­sprun­ge­nen 1,90 Metern Vize­lan­des­meis­ter als auch Lukas Tso­ler­idis mit 56,20 Metern im Speer­wurf der MJU18. Marie Pröps­ting wur­de am Sams­tag Zwei­te im 1500 Meter-Lauf in 4:27,78 Minu­ten. Char­lot­te Wald­kirch sprin­te­te nicht nur, son­dern glänz­te auch im Weit­sprung der WJU18 mit dem zwei­ten Platz und der per­sön­li­chen Best­leis­tung von 5,34 Metern.

Die Mit­tel­streck­le­rin­nen vom VfL Ein­tracht Han­no­ver lau­fen von Erfolg zu Erfolg. Foto: Musfeldt

Phil­ipp Tabert (li), hier Ende Juni in Sar­stedt, läuft in die­sem Jahr von Best­zeit zu Bestzeit

Bron­ze gab es zudem für Maxi­mi­li­an Gil­de im Dis­kus­wurf mit 40,14 Metern vor Juli­an Bilsky mit 39,09 Metern. Jas­min Wulf wur­de Drit­te im Sprint. Ihre Zeit betrug 12,26 Sekun­den (VL 12,20). Auch Hoch­sprin­ge­rin Jel­de Jacob und Livia Fischer waren im End­lauf. Jel­de wur­de 6. in 12,52 (VL 12,59) und Livia 8. in 12,90 Sekun­den (VL 12,47). Lei­der nicht fürs Fina­le konn­ten sich Vanes­sa Ahrndt und Miri­am Hop­pe qua­li­fi­zie­ren. Unse­re Sprin­te­rin­nen wur­den Drit­te in der Staf­fel in 48,27 Sekun­den. Es lie­fen Jel­de Jacob, Jas­min Wulf, Miri­am Hop­pe und Johan­na Schier­holt, die auch 400 Meter lief und in 59,75 Sekun­den Vier­te wur­de. Lea Zybur war in Göt­tin­gen Viel­star­te­rin. Bron­ze konn­te sie im Dis­kus­wurf mit 37,20 Metern errei­chen. Sowohl im 100m-Hür­­den­lauf als auch im Hoch­sprung wur­de sie Sechs­te in 16,50 Sekun­den bzw. mit über­sprun­ge­nen 1,55 Metern. Till Cher­keh erreich­te den drit­ten Platz im Kugel­stoß der MJU18. Sei­ne Wei­te betrug 13,04 Meter mit der 5kg-Kugel.

Die Jugend­li­chen der Trai­nings­grup­pen Gil­de und Gil­de sowie Grütz­ner und Mat­ter­ne waren bei der Lan­des­meis­ter­schaft sehr erfolgreich

Die Leicht­ath­le­tik­ab­tei­lung freut sich über die kom­pak­te Team­leis­tung. Nicht alle Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten konn­ten gewür­digt wer­den. Sie bedankt sich sowohl bei allen betei­lig­ten Trai­ne­rin­nen und Trai­nern als auch bei den enga­gier­ten Eltern unse­rer Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten. In den nächs­ten Wochen sind wei­te­re Meis­ter­schaf­ten von Lan­­des- bis Bun­des­ebe­ne. Es wer­den dafür inten­siv die Dau­men gedrückt. Wei­te­re Fotos:

DM 2022 Berlin

Deut­sche Meis­ter­schaf­ten Män­ner und Frau­en in Berlin

P.H. Im Rah­men der FINALS 2022 BERLIN fan­den die Deut­schen Leicht­ath­le­tik Meis­ter­schaf­ten 2022 Män­ner und Frau­en im Olym­pia­sta­di­on Ber­lin statt. 
Der VfL Ein­tracht Han­no­ver ist mit einem gro­ßen Auf­ge­bot nach Ber­lin ange­reist. Alle gemel­de­ten Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten gin­gen an den Start und absol­vier­ten ihren Wett­kampf: 2 Hammerwerfer:innen, 1 Läu­fe­rin 400 Meter, 3 Läu­fe­rin­nen 800 Meter, 1 Läu­fe­rin 1.500 Meter, 1 Läu­fe­rin 400 Meter Hür­den, 4 x 100 Meter Frau­en-Staf­­fel im Rah­men der Start­ge­mein­schaft VfL Hannover/Oldenburg/Löningen.

Am Sams­tag eröff­ne­ten die Ham­mer­wer­fe­rin­nen die Wett­kämp­fe im Olym­pia­sta­di­on. Unse­re Ath­le­tin Cathin­ca von Ame­ron erziel­te mit 57,65 Meter eine gute Wei­te und beleg­te damit den 9. Rang und ver­fehl­te damit das Fina­le nur um weni­ge Zen­ti­me­ter. Tor­ben Scha­per, noch Wett­kampf­klas­se U 23, star­te­te erst­mals in der Män­ner­klas­se und brach­te sich mit guten Wür­fen sehr gut bei den „Gro­ßen“ ein. Mit 61,37 Meter und dem 8. Rang qua­li­fi­zier­te sich Tor­ben für das Fina­le und ver­bes­ser­te sich dort auf 62.13 Meter. Glück­wunsch an Tor­ben und Dank an die Trai­ne­rin und Mut­ter Katha­ri­na Schaper.

Im 1. Halb­fi­nal­lauf lief Jana Schlüsche 2:11,20 Minu­ten auf Rang 10. Im 2. Halb­fi­nal­lauf beleg­te Smil­la Kol­be den 7. Rang mit einer sehr guten Zeit von 2:08,36 Minu­ten, dicht gefolgt von Sarah Fleur Schul­ze auf dem 8. Rang mit eben­falls einer sehr guten Zeit von 2:08,38 Minu­ten. Smil­la und Fleur ver­fehl­ten trotz Top-Zei­­ten das Fina­le jeweils nur knapp. Lea Ahrens erreich­te im 1. Halb­fi­na­le über 400 Meter Hür­den den 4. Rang in der sehr guten Zeit von 58,62 Sekun­den. Obwohl Lea die acht­bes­te Zeit gelau­fen war, hat sie sich lei­der nicht für das Fina­le qua­li­fi­ziert, da auf­grund der Plat­zie­rungs­re­ge­lung aus einem wei­te­ren Lauf eine Zweit­plat­zier­te mit schlech­te­rer Zeit das Fina­le erreich­te. Eine mehr als unglück­li­che Regelung. 
Bes­ser hat­te es Marie Pröps­ting im Vor­lauf über 1.500 Meter getrof­fen. Marie lief im 1. Halb­fi­na­le per­sön­li­che Best­zeit in 4:23,96 Minu­ten und qua­li­fi­zier­te sich für das Fina­le am Sonn­tag. Im Fina­le erkämpf­te Marie den 10. Rang in 4:28,89 Minu­ten. Mit dem Errei­chen des Fina­les und der im Vor­lauf erziel­ten PB waren Marie, der Trai­ner­stab und die mit­ge­reis­ten Fans sehr zufrieden.

Lea Ahrens konn­te sich ganz knapp nicht für das Fina­le 400mH qua­li­fi­zie­ren. Foto: Sport­fo­tos Kiefner

Nach über­stan­de­ner Coro­na­in­fek­ti­on star­te­te Luna Thiel über 400 Meter. Alle waren sehr gespannt, ob die Infek­ti­on gut über­stan­den war. Luna star­tet im 1. Halb­fi­na­le auf der guten Bahn vier. Als 2. im Ziel mit der SB in 52,67 Sekun­den qua­li­fi­ziert sich Luna direkt für das Fina­le. Das war ein her­aus­ra­gen­der Ein­stieg in das Final­ren­nen 2022. Luna Thiel star­te­te im Fina­le auf der Bahn 4 und erreich­te den 6. Rang mit der guten Zeit von 52,80 Sekun­den. Kom­men­tar von Luna: Mit der Zeit aus dem HF bin ich sehr zufrie­den, mit der Plat­zie­rung im Fina­le nicht. Der VfL Ein­tracht Han­no­ver sagt herz­li­chen Glück­wunsch; Luna du bist zurück. 
Mit dem Ergeb­nis der Meis­ter­schaft könn­te sich unse­re Ath­le­tin für die Staf­­fel-Wel­t­­meis­­ter­­schaft emp­foh­len haben.

Luna Thiel konn­te sich mit SB von 52,67 Sekun­den direkt für das 400m-Fina­­le qua­li­fi­zie­ren. Foto: Kief­ner Sportfotos

Im 400m-Fina­­le wur­de sie Sechs­te in 52,80 Sekun­den. Foto: Sport­fo­to Kiefner

Die 4 x 100 Meter Staf­fel der Start­ge­mein­schaft VFL Ein­tracht Hannover/ Oldenburg/Löningen hat­te sich mit der bes­ten Zeit von 45,45 Sekun­den von unse­rem Natio­na­len Mee­ting für die Deut­sche Meis­ter­schaft qualifiziert. 
Unse­re Staf­fel star­te­te auf­grund der guten gemel­de­ten Zeit im 3. und schnells­ten Zeit­end­lauf auf Bahn fünf und erreich­te den 8. Rang in der Zeit von 47,05 Sekun­den. So lie­fen unse­re Frau­en: Char­lot­te Wald­kirch (noch U 18), Jas­min Wulf, Jel­de Jakob (Hoch­sprin­ge­rin) und Livia Fischer. Die Staf­fel hat soli­de gewech­selt, ist gut durch­ge­lau­fen und kann mit dem Ergeb­nis über­aus zufrie­den sein. Ein Start bei einer Deut­schen Meis­ter­schaft im Olym­pia­sta­di­on Ber­lin ist etwas Besonderes.

VfL Eintracht Hannover von 1848 e.V. bei der 9. Hannoverschen Freiwilligenbörse

Lan­ge ist es her! Am vor­letz­ten Sams­tag star­te­te nach der Coro­na­pan­de­mie end­lich wie­der die 9. Han­no­ver­sche Frei­wil­li­gen­bör­se im Kul­tur­zen­trum Pavil­lon.  Auch der VfL Ein­tracht Han­no­ver von 1848 e.V. nutz­te die Gele­gen­heit, um sich mit zahl­rei­chen Gäs­ten aus­zu­tau­schen und mög­li­che Ehren­amt­li­che für den Ver­ein zu gewin­nen. Ein beson­de­rer Dank geht an den BFD­Ler Jonas, an Marei­ke und an die Koor­di­nie­rungs­stel­le Sport und Geflüch­te­te in Per­son von Ales­san­dro, die Tim Schüm­ann bei der Ver­an­stal­tung tat­kräf­tig unter­stütz­ten und so den Ver­ein erfolg­reich reprä­sen­tiert haben.

Landesmeisterschaften TGM/TGW/SGW 25.06.2022

Der ers­te Wett­kampf s. 2019 war ein gro­ßer Erfolg für die Vfl Ein­tracht Mann­schaf­ten, die sich sehr auf die­sen Wett­kampf gefreut haben.

6 Mann­schaf­ten gin­gen an den Start und davon 4 x Platz 1, 1 x Platz 2, 1 x Platz 7. Für den Wett­kampf TGW E gin­gen alters­be­dingt und auf­grund der Mann­schafts­grö­ße 3 Mann­schaf­ten an den Start.

Herz­li­chen Glück­wunsch, ein tol­ler Erfolg.

 

SGW 2     1. Platz (6. Mann­schaft)

TGM J     1. Platz (5. Mann­schaft)

TGM E     1. Platz (3. Mann­schaft)

TGW E     1. Platz (1. Mann­schaft)

TGW E     2. Platz (2. Mann­schaft)

TGW E     7. Platz (4. Mann­schaft)

 

 

Landesmeisterschaft im TGM/TGW/SGW in Kirchdorf am Samstag, den 25.06.2022

In Kirch­dorf fin­det die­ses Jahr (nach zwei Jah­ren Coro­­na-Pau­­se)  die Lan­des­meis­ter­schaft im TGM/TGW/SGW statt.

Der Vfl Ein­tracht Han­no­ver ist mit 6 Mann­schaf­ten  (ca. 40 Tur­ne­rin­nen) mit Freu­de vertreten.

Aktu­el­le Bil­der, Bericht und Ergeb­nis­se folgen.

 

 

Foto v. 2019

Franzi Roeder Deutsche Hochschulmeisterin im Gerätturnen

Am Wochen­en­de fan­den in Mün­chen die deut­schen Hoch­schul­meis­ter­schaf­ten im Gerät­tur­nen statt.  Neben der sport­li­chen Bedeu­tung ist das sicher eine der Turn­ver­an­stal­tun­gen mit der bes­ten Stim­mung, die es in einer Turn­hal­le nur geben kann.  Stu­den­ten vie­ler deut­scher Hoch­schu­len feu­ern ihre Tur­ne­rin­nen und Tur­ner mit Trom­meln, Trom­pe­ten und ande­ren geeig­ne­ten Lär­min­stru­men­ten mit aller Kraft an.  Solch eine Atmo­sphä­re kennt man sonst höchs­tens andeu­tungs­wei­se von Männerwettkämpfen. 

Franzi Roeder

Fran­zi Roeder

Für die WG Han­no­ver (Start­ge­mein­schaft han­no­ver­scher Hoch­schu­len) sind die VfL Tur­ne­rin­nen Fran­zis­ka Roe­der und Lena Koblitz zusam­men mit Lena Kai­ser, Caro­li­ne Marr­kert, und dem Ein­zel­star­ter Ole Hill an den Start gegangen.
Das Team erreich­te in der Mann­schafts­wer­tung einen über­ra­schen­den 5. Platz, was weit über den Erwar­tun­gen lag. Getra­gen von der wirk­lich ein­ma­li­gen Stim­mung in der Hal­le konn­te dann Bun­des­li­ga­tur­ne­rin Fran­zi, die die Medi­zi­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver ver­trat, den Titel der Deut­schen Hoch­schul­meis­te­rin im Mehr­kampf in einem abso­lut span­nen­den Wett­kampf punkt­gleich mit Natha­lie Wolf­gang aus Ulm holen.
Fran­zis­ka stand außer­dem in drei Gerä­te­fi­nals und lan­de­te zwei­mal auf dem Trepp­chen: als Drit­te am Bar­ren und als deut­sche Hoch­schul­vi­ze­meis­te­rin am Boden.

Die inzwi­schen für die Uni Pots­dam star­ten­de VfL Ein­tracht­le­rin Fin­ja Säf­ken konn­te sich eben­falls gut prä­sen­tie­ren und kam im Mehr­kampf auf Platz 3, auf Platz 1 im Bar­ren­fi­na­le und Platz 2 im Sprungfinale.

Auch in die­sem Bereich ist Tur­nen von süd­deut­schen Uni­ver­si­tä­ten domi­niert. Umso schö­ner, dass der Nor­den sich hier mit Tur­ne­rin­nen des VfL Ein­tracht so posi­tiv prä­sen­tie­ren konnte.

Teilnehmende DHM 2022

Teil­neh­men­de DHM 2022

LM Jugend U20 und U16 2022

Vier Titel sowie zwei Vize­meis­ter­schaf­ten bei der LM Jugend U20 und U16 in Lingen

R.S. Vom 11. bis 12. Juni 2022 war die NLV+BLV-Meis­ter­schaft Jugend der Klas­sen U20 und U16 in Lin­gen (Ems). Der Nach­wuchs vom VfL Ein­tracht Han­no­ver hat sich dabei in den Lauf­dis­zi­pli­nen gut gegen die Kon­kur­renz aus Nie­der­sach­sen und Bre­men behauptet.

Luna Fischer, Klas­se W15, konn­te gleich zwei Titel errin­gen: Im 100m-Sprint sieg­te sie in 12,67 Sekun­den und über die 300 Meter in 40,25 Sekun­den. Ihre Trai­nings­part­ne­rin Kar­la Hum­phrey wur­de Zwei­te im Sprint in 12,72 Sekun­den und hol­te den Titel im 300m-Hür­­den­lauf in 45,85 Sekun­den (PB). Zwei­te im 2000m-Lauf der Klas­se W14 wur­de zudem Car­lot­ta Stee­ge in 6:57,67 Minu­ten (PB).

Luna (re) und Kar­la (li) waren in Lin­gen sehr erfolg­reich. Gemein­sam erran­gen sie 3 Titel und eine Vizemeisterschaft

In der Klas­se M15 freu­te sich Eli­as Feli­ce Bie­ker über den Titel­ge­winn im 300m-Lauf in 38,34 Sekun­den. Damit konn­te er auch die Norm für die Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten sei­ner Klas­se unter­bie­ten. Sechs­ter im 800m-Lauf der M15 wur­de Paul Lecher in 2:19,73 Minuten.

Eli­as, Jana und Fabio waren in der M15 sowie in der U20 erfolgreich

In der WJU20 beleg­te Char­lot­te Pau­li­ne Leh­mann den 6. Platz im 800m-Lauf in 2:23,65 Minu­ten vor Emma Rei­mer, die in der PB von 2:23,94 Minu­ten Sechs­te wur­de. Den sieb­ten Platz erlief Jana Ronshau­sen im 200m-Lauf in 26,86 Sekunden.

Fabio Bor­chardt, MJU20, wur­de 6. im 100m-Sprint in 11,45 Sekun­den und 7. im 200m-Lauf in 23,45 Sekun­den. Die LA-Abtei­­lung freut sich über die gute Team­leis­tung der U16 und U20 und dankt den enga­gier­ten Trai­ne­rin­nen und Trainern. 

Kaderturncup am 11.06.2022 in Dortmund

Beim Kader­turn­cup in Dort­mund erziel­te Anni Sohns­mey­er den 3. Platz und hat dabei auch die Qua­li­fi­ka­ti­ons­punk­te für den Bun­des­ka­der geschafft. Sie hat wie­der mal gezeigt, dass sie zu den Bes­ten Deutsch­lands gehört … 
Herz­li­chen Glück­wunsch, Anni!!

Pfingsten: Zeit der Leichtathletik-Meetings

Pfings­ten: Zeit der Leichtathletik-Meetings

P.H. Das Pfingst­mee­ting in Zeven ist für die Leicht­ath­le­tin­nen und Leicht­ath­le­ten in Nord­deutsch­land eine Pflichtübung.
So star­te­ten auch vie­le Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten des VfL Ein­tracht Han­no­ver in Zeven. Nach über­stan­de­ner ver­let­zungs­be­ding­ter Pau­se mel­de­te sich Sarah Fleur Schul­ze beein­dru­ckend zurück. Sie sieg­te im stark besetz­ten Frau­en­lauf über 800 Meter in sehr guter Zeit von 2:06,81 Minu­ten. Ihr folg­ten Xenia Krebs (Lönin­gen) in 2:08,38 Minu­ten und auf dem drit­ten Platz Jana Schlüsche in 2:10,15 Minu­ten. Sarah Fleur wird mit ihrer Zeit in der DLV-Ran­g­­lis­­te auf Platz 11 geführt.

Im Rah­men eines DLV-Lehr­­gan­­ges lief Luna Thiel bei der Inter­na­tio­na­len Spar­­kas­­sen-Gala in Regens­burg 400 Meter in 53,60 Sekun­den und qua­li­fi­zier­te sich damit für die 4 x 400 Meter-Staf­­fel des DLV I. Die­se Staf­fel lief sodann mit Luna an Posi­ti­on zwei und sieg­te in inter­na­tio­nal beacht­li­cher Zeit von 3:28,58 Minuten.

Beim Inter­na­tio­na­len Pfingst-Mee­­ting in Oster­ode lief Lea Ahrens als Sie­ge­rin der 400 Meter Hür­den sehr gute 58,78 Sekunden.