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Bericht Marie
Wenn man die eigenen Erwartungen übertrifft
Bericht Marie Pröpsting über ihr bisheriges Jahr 2022
M.P. Nach meiner überraschenden Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig und der dortigen Finalteilnahme mit erneuter Verbesserung meiner Bestzeit, ging ich beflügelt in das Training für die Sommersaison. Unser Trainingslager kurz vor Ostern in Sögel lief hervorragend und ich hatte das Gefühl, aus dieser Saison könne „was werden“. Als Einstieg wählten mein Trainer Ernst Musfeldt und ich dieses Jahr etwas Neues — einen 3000 m‑Lauf am 01. Mai in Garbsen statt einem schnellen 800 m‑Rennen wie sonst immer. Schon in diesem Lauf belohnte ich mich mit einer neuen Bestzeit und blieb in 9:46:03 min zum ersten Mal unter 10 Minuten. Auch beim Nationalen Meeting zwei Wochen später gelang mir eine deutliche Verbesserung meiner 800 m Bestzeit. Es waren also gute Voraussetzungen für alles, was noch kommen sollte. Für den Einstieg auf meiner Lieblingsstrecke, den 1500m, reiste ich am 21.05. zur 6. Langen Laufnacht nach Karlsruhe. Gerne wollte ich auch dort meine persönliche Bestleistung verbessern, unter 4:30 min bleiben und so direkt die B‑Norm für die Deutschen Meisterschaften abhaken. Die Bedingungen in Karlsruhe waren super und die Veranstaltung trägt ihrem Namen alle Ehre. In einem schön gleichmäßigem Lauf kam ich als zweite in 4:27:25 min ins Ziel und war superglücklich — wieder Bestzeit. Weitere 14 Tage später konnte ich meine Form beim Sparkassen-Meeting in Osterode mit Platz 3 und einer erneuten Zeit von 4:27:33 min bestätigen. Mein letztes 1500 m‑Rennen vor den Deutschen Meisterschaften, beim Sparkassen Jump’n Run Meeting in Dortmund, ging ich offensiver und mutiger an und konnte mich wieder um zwei Sekunden steigern. Es war echt unglaublich, denn noch vor einem halben Jahr hätte ich es nicht für möglich gehalten, solche Zeiten zu laufen.
Mit einer Zeit von 4:25:28 min und Platz 12 der Meldeliste reiste ich also nach Berlin. Die beiden Halbfinalläufe fanden Samstagmorgen ab 10:33 Uhr statt. Da meine Haupttrainingszeit am Abend liegt, konnte ich nicht einschätzen, wie gut ich um diese Uhrzeit schon in Form sein würde. Das sollte aber Nebensache sein, denn ich wollte die ganze Atmosphäre und alles, was zu so einer Meisterschaft dazugehört, einfach nur genießen. Schließlich hatte ich nichts zu verlieren, allein schon die Teilnahme war das Größte überhaupt. Im Hans-Braun-Stadion, dem Leichtathletikstadion neben dem Olympiastadion, machte ich mich warm. Aufgrund der langen Laufwege von dort zum Stadion war der Aufruf schon 30 Minuten vor dem Start. Gemeinsam mit den anderen Läuferinnen aus meinem Halbfinale machten wir uns auf den Weg durch die kühlen und dunklen Katakomben zum Callroom, der sich direkt unter dem Marathontor befand. Nachdem die Anzahl und richtige Platzierung der Startnummern sowie die Länge der Spikes kontrolliert waren, wurden wir auf die blaue Bahn geführt. Obwohl die Ränge so früh zu Beginn der Vormittagssession so gut wie leer waren, war es unglaublich, dort unten, umgeben von den riesigen Rängen, zu stehen. Als der Startschuss fiel, ließ ich mich einfach mitziehen. Das Tempo war gut und ich wusste, dass ich eine für mich schnelle Zeit laufen musste, um eine Chance auf das Finale zu haben. Ich kam als sechste meines Laufes ins Ziel und war wieder schneller gelaufen als je zuvor. 4:23:96 min! Da der zweite Halbfinallauf deutlich langsamer war, qualifizierte ich mich doch tatsächlich als insgesamt Vorlaufsechste für das Finale.
Sehr befreit bereitete ich mich am Sonntagnachmittag also auf den Endlauf vor und ließ mich auch von der starken Hitze nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen. Die Aufregung wuchs allerdings doch noch an, als wir, kurz vor unserem Eintritt in das Stadion und hinter dem schwarzen Vorhang stehend, den Finallauf der Männer über 1500m durch den euphorischen Stadionsprecher und das Gejubel der Zuschauer mitverfolgten. An diesem zweiten Tag waren die Tribünen deutlich voller und die Stimmung dadurch richtig gut. Im Finale erlebte ich dann ein waschechtes Meisterschaftsrennen, in dem bis 400m vor Schluss alle Läuferinnen noch zusammen liefen. Ich hatte mich eher defensiv hinten eingeordnet und verpasste so ein bisschen den Antritt der vorderen Läuferinnen. Dennoch lief ich die für mich schnellste je gelaufene letzte Runde, ließ zwei Läuferinnen hinter mir und belegte Platz 10. Damit war ich mehr als zufrieden und genoss noch einmal das Gefühl, in diesem wunderschönen Stadion gelaufen zu sein.
LM 2022 Göttingen
Medaillenflut bei der Landesmeisterschaft 2022 in Göttingen
R.S. Wie im Vorjahr war die NLV+BLV-Meisterschaft Männer/Frauen/Jgd U18 vom 2. bis zum 3. Juli 2022 in Göttingen. Allerdings waren die Landesmeisterschaften der Jahrgänge U16 und U20 schon vor drei Wochen in Lingen. Der VfL Eintracht Hannover stellte einerseits das größte Team: Es gab 86 Meldungen und sechs Staffeln waren geplant. Mit 10 Titeln, 8 Vizemeisterschaften und 8 dritten Plätzen sowie einer Vielzahl von Top-Ten-Platzierungen waren diese Landesmeisterschaften andererseits auch äußerst erfolgreich.
Bei der DM in Berlin waren die Frauen stark vertreten. In Göttingen zeigten die Männer und Jugendlichen ihre Klasse: Die Sprintstaffel siegte mit Malte Pszolla, Robert Wolters, Florian Sanders und Fawzane Salifou mit Saisonbestzeit von 42,07 Sekunden. Das bedeutet aktuell Platz 20 in Deutschland. Malte Pszolla holte auch den Titel im Weitsprung mit 6,64 Metern. Im Kugelstoß wurde Julian Bilsky Erster mit einer Weite von 14,51 Metern. Der dritte Platz ging an Niklas Maas mit 11,98 Metern. Robert Wolters überzeugte auch am zweiten Wettkampftag und konnte den Titel im 200m-Lauf in 22,47 Sekunden erringen. In diesem Wettkampf überzeugten weitere Athleten vom VfL Eintracht Hannover: Dritter wurde Fabio Borchardt in 22,70 Sekunden, Fünfter Fawzane Salifou (22,88), Sechster Florian Sander (22,94) und Zehnter Lennard Kolter (23,33). Bei der MJU18 überzeugte Luke Hühn im 3000m-Lauf mit einer persönlichen Bestleistung von 9:17,15 Minuten. Gleich zu Wettkampfbeginn zeigte Lea Ahrens in ihrer Paradedisziplin 400 Meter Hürden ihre Klasse und holte wie schon im Vorjahr den Titel in 60,65 Sekunden. In diesem Lauf konnte Anne Gebauer als Dritte in 64,38 Sekunden überzeugen. Der Titel im Hammerwurf ging an Cathinca van Amerom in Saisonbestleistung von 59,69 Metern. Ebenfalls ging der Hammerwurftitel bei den Männern an einen Athleten vom VfL Eintracht Hannover: Torben Schaper wurde Landesmeister mit 61,71 Metern. Er gehört zu den besten Hammerwerfern in Deutschland. Einen Doppeltitel im Hammerwurf gab es wahrscheinlich noch nicht in der Vereinsgeschichte. Man könnte dazu sagen: Das ist der Hammer! Im 800m-Lauf überzeugte Sarah Fleur Schulze mit Titel und Saisonbestleistung von 2:05,40 Minuten. Weitere Platzierungen in dieser Disziplin: Dritte Marie Pröpsting 2:11,52 (PB), Vierte Anne Gebauer 2:12,39 (PB), 5. Jana Schlüsche 2:12,60, 10. Svenja Holenburg 2:18,80 und 15. Lea Siegmund 2:23,91 Minuten. Im 800m-Lauf ist die Teamleistung der Frauen beeindruckend! In den TOP TEN in Niedersachsen sind aktuell sechs vom VfL Eintracht Hannover. Souverän lief Charlotte Waldkirch zum Sprinttitel in der WJU18. Sowohl im Vor- als auch im Zwischenlauf stand jeweils das große Q auf der Anzeigentafel. Und sie steigerte sich von 12,44 auf 12,39 und erreichte im Finale 12,27 Sekunden. Ella Florentine Illig, Sydney Felix und Bente Fiedler aus ihrer Trainingsgruppe konnten sich dagegen leider nicht fürs Finale im Sprint qualifizieren.

Roland freut sich mit seiner Sprintstaffel über den Landesmeistertitel. Es liefen (v.l.): Fawzane, Florian, Robert und Malte

Charlotte Waldkirch hier im 60m Finale bei den Hallenmeisterschaften am 05.02.2022 im SLZ. Foto: Flatemersch
Folgende Vizemeisterschaften holten die Athletinnen und Athleten vom VfL Eintracht Hannover: 2. im Sprint: Fawzane Salifou in 11,21 Sekunden (Dritter wurde Florian Sander in 11,21, Vierter Robert Wolters in 11,22, Fünfter Malte Pszolla in 11,34 sowie Achter Fabio Borchardt in 11,50 Sekunden. Im Vorlauf waren noch Armin Baaske (11,81) und Lennard Kolter (11,58) am Start). Was für eine beeidruckende Teamleistung! Philipp Tabert überzeugte im 5000m-Lauf mit dem zweiten Platz und einer persönlichen Bestleistung von 15:16,64 Minuten. Damit gehört er zu den TOP DREI in Niedersachsen und hat sich gegenüber dem Vorjahr enorm verbessert. Siebter wurde in diesem Lauf Fabian Kuklinski in 15:31,47 Minuten. Im Hochsprung wurde Jelde Jacob mit übersprungenen 1,75 Metern Vizelandesmeisterin und im Speerwurf der WJU18 wurde Mehrkämpferin Jeanne Alipoe Zweite mit 39,36 Metern. Sowohl Jelde als auch Jeanne waren auch in den Staffeln der Startgemeinschaft bzw. der WJU18 im Einsatz. Die Sprintstaffel unserer Nachwuchsläuferinnen wurde Vizelandesmeister mit einer Zeit von 49,45 Sekunden. Es liefen Charlotte Waldkirch, Luna Fischer, Sydney Felix und Jeanne Alipoe. Im Hochsprung der MJU18 wurden sowohl Niklas von Zitzewitz mit übersprungenen 1,90 Metern Vizelandesmeister als auch Lukas Tsoleridis mit 56,20 Metern im Speerwurf der MJU18. Marie Pröpsting wurde am Samstag Zweite im 1500 Meter-Lauf in 4:27,78 Minuten. Charlotte Waldkirch sprintete nicht nur, sondern glänzte auch im Weitsprung der WJU18 mit dem zweiten Platz und der persönlichen Bestleistung von 5,34 Metern.

Die Mittelstrecklerinnen vom VfL Eintracht Hannover laufen von Erfolg zu Erfolg. Foto: Musfeldt
Bronze gab es zudem für Maximilian Gilde im Diskuswurf mit 40,14 Metern vor Julian Bilsky mit 39,09 Metern. Jasmin Wulf wurde Dritte im Sprint. Ihre Zeit betrug 12,26 Sekunden (VL 12,20). Auch Hochspringerin Jelde Jacob und Livia Fischer waren im Endlauf. Jelde wurde 6. in 12,52 (VL 12,59) und Livia 8. in 12,90 Sekunden (VL 12,47). Leider nicht fürs Finale konnten sich Vanessa Ahrndt und Miriam Hoppe qualifizieren. Unsere Sprinterinnen wurden Dritte in der Staffel in 48,27 Sekunden. Es liefen Jelde Jacob, Jasmin Wulf, Miriam Hoppe und Johanna Schierholt, die auch 400 Meter lief und in 59,75 Sekunden Vierte wurde. Lea Zybur war in Göttingen Vielstarterin. Bronze konnte sie im Diskuswurf mit 37,20 Metern erreichen. Sowohl im 100m-Hürdenlauf als auch im Hochsprung wurde sie Sechste in 16,50 Sekunden bzw. mit übersprungenen 1,55 Metern. Till Cherkeh erreichte den dritten Platz im Kugelstoß der MJU18. Seine Weite betrug 13,04 Meter mit der 5kg-Kugel.

Die Jugendlichen der Trainingsgruppen Gilde und Gilde sowie Grützner und Matterne waren bei der Landesmeisterschaft sehr erfolgreich
Die Leichtathletikabteilung freut sich über die kompakte Teamleistung. Nicht alle Athletinnen und Athleten konnten gewürdigt werden. Sie bedankt sich sowohl bei allen beteiligten Trainerinnen und Trainern als auch bei den engagierten Eltern unserer Athletinnen und Athleten. In den nächsten Wochen sind weitere Meisterschaften von Landes- bis Bundesebene. Es werden dafür intensiv die Daumen gedrückt. Weitere Fotos:
DM 2022 Berlin
Deutsche Meisterschaften Männer und Frauen in Berlin
P.H. Im Rahmen der FINALS 2022 BERLIN fanden die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften 2022 Männer und Frauen im Olympiastadion Berlin statt.
Der VfL Eintracht Hannover ist mit einem großen Aufgebot nach Berlin angereist. Alle gemeldeten Athletinnen und Athleten gingen an den Start und absolvierten ihren Wettkampf: 2 Hammerwerfer:innen, 1 Läuferin 400 Meter, 3 Läuferinnen 800 Meter, 1 Läuferin 1.500 Meter, 1 Läuferin 400 Meter Hürden, 4 x 100 Meter Frauen-Staffel im Rahmen der Startgemeinschaft VfL Hannover/Oldenburg/Löningen.
Am Samstag eröffneten die Hammerwerferinnen die Wettkämpfe im Olympiastadion. Unsere Athletin Cathinca von Ameron erzielte mit 57,65 Meter eine gute Weite und belegte damit den 9. Rang und verfehlte damit das Finale nur um wenige Zentimeter. Torben Schaper, noch Wettkampfklasse U 23, startete erstmals in der Männerklasse und brachte sich mit guten Würfen sehr gut bei den „Großen“ ein. Mit 61,37 Meter und dem 8. Rang qualifizierte sich Torben für das Finale und verbesserte sich dort auf 62.13 Meter. Glückwunsch an Torben und Dank an die Trainerin und Mutter Katharina Schaper.
Im 1. Halbfinallauf lief Jana Schlüsche 2:11,20 Minuten auf Rang 10. Im 2. Halbfinallauf belegte Smilla Kolbe den 7. Rang mit einer sehr guten Zeit von 2:08,36 Minuten, dicht gefolgt von Sarah Fleur Schulze auf dem 8. Rang mit ebenfalls einer sehr guten Zeit von 2:08,38 Minuten. Smilla und Fleur verfehlten trotz Top-Zeiten das Finale jeweils nur knapp. Lea Ahrens erreichte im 1. Halbfinale über 400 Meter Hürden den 4. Rang in der sehr guten Zeit von 58,62 Sekunden. Obwohl Lea die achtbeste Zeit gelaufen war, hat sie sich leider nicht für das Finale qualifiziert, da aufgrund der Platzierungsregelung aus einem weiteren Lauf eine Zweitplatzierte mit schlechterer Zeit das Finale erreichte. Eine mehr als unglückliche Regelung.
Besser hatte es Marie Pröpsting im Vorlauf über 1.500 Meter getroffen. Marie lief im 1. Halbfinale persönliche Bestzeit in 4:23,96 Minuten und qualifizierte sich für das Finale am Sonntag. Im Finale erkämpfte Marie den 10. Rang in 4:28,89 Minuten. Mit dem Erreichen des Finales und der im Vorlauf erzielten PB waren Marie, der Trainerstab und die mitgereisten Fans sehr zufrieden.

Lea Ahrens konnte sich ganz knapp nicht für das Finale 400mH qualifizieren. Foto: Sportfotos Kiefner
Nach überstandener Coronainfektion startete Luna Thiel über 400 Meter. Alle waren sehr gespannt, ob die Infektion gut überstanden war. Luna startet im 1. Halbfinale auf der guten Bahn vier. Als 2. im Ziel mit der SB in 52,67 Sekunden qualifiziert sich Luna direkt für das Finale. Das war ein herausragender Einstieg in das Finalrennen 2022. Luna Thiel startete im Finale auf der Bahn 4 und erreichte den 6. Rang mit der guten Zeit von 52,80 Sekunden. Kommentar von Luna: Mit der Zeit aus dem HF bin ich sehr zufrieden, mit der Platzierung im Finale nicht. Der VfL Eintracht Hannover sagt herzlichen Glückwunsch; Luna du bist zurück.
Mit dem Ergebnis der Meisterschaft könnte sich unsere Athletin für die Staffel-Weltmeisterschaft empfohlen haben.

Luna Thiel konnte sich mit SB von 52,67 Sekunden direkt für das 400m-Finale qualifizieren. Foto: Kiefner Sportfotos
Die 4 x 100 Meter Staffel der Startgemeinschaft VFL Eintracht Hannover/ Oldenburg/Löningen hatte sich mit der besten Zeit von 45,45 Sekunden von unserem Nationalen Meeting für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Unsere Staffel startete aufgrund der guten gemeldeten Zeit im 3. und schnellsten Zeitendlauf auf Bahn fünf und erreichte den 8. Rang in der Zeit von 47,05 Sekunden. So liefen unsere Frauen: Charlotte Waldkirch (noch U 18), Jasmin Wulf, Jelde Jakob (Hochspringerin) und Livia Fischer. Die Staffel hat solide gewechselt, ist gut durchgelaufen und kann mit dem Ergebnis überaus zufrieden sein. Ein Start bei einer Deutschen Meisterschaft im Olympiastadion Berlin ist etwas Besonderes.
VfL Eintracht Hannover von 1848 e.V. bei der 9. Hannoverschen Freiwilligenbörse
Lange ist es her! Am vorletzten Samstag startete nach der Coronapandemie endlich wieder die 9. Hannoversche Freiwilligenbörse im Kulturzentrum Pavillon. Auch der VfL Eintracht Hannover von 1848 e.V. nutzte die Gelegenheit, um sich mit zahlreichen Gästen auszutauschen und mögliche Ehrenamtliche für den Verein zu gewinnen. Ein besonderer Dank geht an den BFDLer Jonas, an Mareike und an die Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Person von Alessandro, die Tim Schümann bei
der Veranstaltung tatkräftig unterstützten und so den Verein erfolgreich repräsentiert haben.
Landesmeisterschaften TGM/TGW/SGW 25.06.2022
Der erste Wettkampf s. 2019 war ein großer Erfolg für die Vfl Eintracht Mannschaften, die sich sehr auf diesen Wettkampf gefreut haben.
6 Mannschaften gingen an den Start und davon 4 x Platz 1, 1 x Platz 2, 1 x Platz 7. Für den Wettkampf TGW E gingen altersbedingt und aufgrund der Mannschaftsgröße 3 Mannschaften an den Start.
Herzlichen Glückwunsch, ein toller Erfolg.
SGW 2 1. Platz (6. Mannschaft)
TGM J 1. Platz (5. Mannschaft)
TGM E 1. Platz (3. Mannschaft)
TGW E 1. Platz (1. Mannschaft)
TGW E 2. Platz (2. Mannschaft)
TGW E 7. Platz (4. Mannschaft)
Landesmeisterschaft im TGM/TGW/SGW in Kirchdorf am Samstag, den 25.06.2022
Franzi Roeder Deutsche Hochschulmeisterin im Gerätturnen
Am Wochenende fanden in München die deutschen Hochschulmeisterschaften im Gerätturnen statt. Neben der sportlichen Bedeutung ist das sicher eine der Turnveranstaltungen mit der besten Stimmung, die es in einer Turnhalle nur geben kann. Studenten vieler deutscher Hochschulen feuern ihre Turnerinnen und Turner mit Trommeln, Trompeten und anderen geeigneten Lärminstrumenten mit aller Kraft an. Solch eine Atmosphäre kennt man sonst höchstens andeutungsweise von Männerwettkämpfen.
Für die WG Hannover (Startgemeinschaft hannoverscher Hochschulen) sind die VfL Turnerinnen Franziska Roeder und Lena Koblitz zusammen mit Lena Kaiser, Caroline Marrkert, und dem Einzelstarter Ole Hill an den Start gegangen.
Das Team erreichte in der Mannschaftswertung einen überraschenden 5. Platz, was weit über den Erwartungen lag. Getragen von der wirklich einmaligen Stimmung in der Halle konnte dann Bundesligaturnerin Franzi, die die Medizinischen Hochschule Hannover vertrat, den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin im Mehrkampf in einem absolut spannenden Wettkampf punktgleich mit Nathalie Wolfgang aus Ulm holen.
Franziska stand außerdem in drei Gerätefinals und landete zweimal auf dem Treppchen: als Dritte am Barren und als deutsche Hochschulvizemeisterin am Boden.
Die inzwischen für die Uni Potsdam startende VfL Eintrachtlerin Finja Säfken konnte sich ebenfalls gut präsentieren und kam im Mehrkampf auf Platz 3, auf Platz 1 im Barrenfinale und Platz 2 im Sprungfinale.
Auch in diesem Bereich ist Turnen von süddeutschen Universitäten dominiert. Umso schöner, dass der Norden sich hier mit Turnerinnen des VfL Eintracht so positiv präsentieren konnte.
LM Jugend U20 und U16 2022
Vier Titel sowie zwei Vizemeisterschaften bei der LM Jugend U20 und U16 in Lingen
R.S. Vom 11. bis 12. Juni 2022 war die NLV+BLV-Meisterschaft Jugend der Klassen U20 und U16 in Lingen (Ems). Der Nachwuchs vom VfL Eintracht Hannover hat sich dabei in den Laufdisziplinen gut gegen die Konkurrenz aus Niedersachsen und Bremen behauptet.
Luna Fischer, Klasse W15, konnte gleich zwei Titel erringen: Im 100m-Sprint siegte sie in 12,67 Sekunden und über die 300 Meter in 40,25 Sekunden. Ihre Trainingspartnerin Karla Humphrey wurde Zweite im Sprint in 12,72 Sekunden und holte den Titel im 300m-Hürdenlauf in 45,85 Sekunden (PB). Zweite im 2000m-Lauf der Klasse W14 wurde zudem Carlotta Steege in 6:57,67 Minuten (PB).

Luna (re) und Karla (li) waren in Lingen sehr erfolgreich. Gemeinsam errangen sie 3 Titel und eine Vizemeisterschaft
In der Klasse M15 freute sich Elias Felice Bieker über den Titelgewinn im 300m-Lauf in 38,34 Sekunden. Damit konnte er auch die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften seiner Klasse unterbieten. Sechster im 800m-Lauf der M15 wurde Paul Lecher in 2:19,73 Minuten.
In der WJU20 belegte Charlotte Pauline Lehmann den 6. Platz im 800m-Lauf in 2:23,65 Minuten vor Emma Reimer, die in der PB von 2:23,94 Minuten Sechste wurde. Den siebten Platz erlief Jana Ronshausen im 200m-Lauf in 26,86 Sekunden.
Fabio Borchardt, MJU20, wurde 6. im 100m-Sprint in 11,45 Sekunden und 7. im 200m-Lauf in 23,45 Sekunden. Die LA-Abteilung freut sich über die gute Teamleistung der U16 und U20 und dankt den engagierten Trainerinnen und Trainern.
Kaderturncup am 11.06.2022 in Dortmund
Pfingsten: Zeit der Leichtathletik-Meetings
Pfingsten: Zeit der Leichtathletik-Meetings
P.H. Das Pfingstmeeting in Zeven ist für die Leichtathletinnen und Leichtathleten in Norddeutschland eine Pflichtübung.
So starteten auch viele Athletinnen und Athleten des VfL Eintracht Hannover in Zeven. Nach überstandener verletzungsbedingter Pause meldete sich Sarah Fleur Schulze beeindruckend zurück. Sie siegte im stark besetzten Frauenlauf über 800 Meter in sehr guter Zeit von 2:06,81 Minuten. Ihr folgten Xenia Krebs (Löningen) in 2:08,38 Minuten und auf dem dritten Platz Jana Schlüsche in 2:10,15 Minuten. Sarah Fleur wird mit ihrer Zeit in der DLV-Rangliste auf Platz 11 geführt.
Im Rahmen eines DLV-Lehrganges lief Luna Thiel bei der Internationalen Sparkassen-Gala in Regensburg 400 Meter in 53,60 Sekunden und qualifizierte sich damit für die 4 x 400 Meter-Staffel des DLV I. Diese Staffel lief sodann mit Luna an Position zwei und siegte in international beachtlicher Zeit von 3:28,58 Minuten.
Beim Internationalen Pfingst-Meeting in Osterode lief Lea Ahrens als Siegerin der 400 Meter Hürden sehr gute 58,78 Sekunden.















